Januar242011

Ziele von Unternehmen im Web 2.0

Im Verlauf meiner Recherchen hat sich herauskristallisiert, das Unternehmen verschiedene Ziele hinsichtlich ihrer Aktivitäten im Web 2.0 verfolgen können. Diese Ziele sind:

1. Recruiting

Wie in vorherigen Blogeinträgen bereits berichtet, ist die Berteksmann AG auf das Recruiting fokussiert. Dabei werden vielversprechende junge Talente sowie Fachkräfte gezielt angeworben. Es besteht nicht nur ein einfacher Zugriff auf aktuelle Jobangebote, sondern auch eine umfassende Informationsvielfalt. Jeder Interessant kann sich so einfach und umfassend über eine Karriere informieren.

Das Recruiting per Web 2.0 bietet vor allem die Möglichkeit, junge Talente auf sich aufmerksam zu machen. Denn gerade diese Gruppe ist in den Social Media Netzwerken unterwegs, so das man diese dort gut erreichen kann.

2. Produktmarketing

Beim Produktmarketing dagegen werden keine Arbeitskräfte geworben, sonder Produkte angepriesen. In diesem Bereich ist die Dr. Oetker-Gruppe engagiert, durch Projekte wie Backschule.tv und Rezeptwiese.de, und versucht auf diesem Wege ihren Absatz anzukurbeln. Durch das Web 2.0 ist es nicht nur möglich, gezieltes Marketing an bestimmte Personengruppen zu richten. Auch eine gewisse Kundenbindung kann z.B. durch die Einrichtung eigener Communities erfolgen, wobei am Beispiel der Rezeptwiese bei jedem Rezept in den Zutataten auf die entsprechenden Produkte von Dr. Oetker hingewiesen wird. Natürlich kocht auch der Koch der Backschule ausschließlich mit Zutaten, die man in jedem Discounter unter dem Label von Dr. Oetker finden kann.

Abschließend bleibt zu sagen, dass das Web 2.0 wunderbar für derartige Ziele von Unternehmen genutzt werden kann. Auch eine Vermischung ist nicht undenkbar. Jedoch wenn man so etwas plant und durchführt, muss es auch richtig gemacht werden. Unfertiges oder schnell hingeklatschtes im Web 2.0 vermittelt nur einen negativen Eindruck.
Wer, wie die Südzucker AG, gar nicht vertreten ist, muss sich die selbstredend die Fragen der Web 2.0 Nutzer gefallen lassen, warum man sie dort denn nicht findet.

Das Web 2.0 - Eine Chance für Alle…wenn man sie ergreift!

Januar102011
3PM

JobTV24 im Gespräch mit Rainer Schulze von Bertelsmann über Jobchancen und Mitarbeitermotivation.

Ebenfalls auf YouTube vertreten ist Bertelsmann. Auch hier auf der Suche nach vielversprechenden Talenten für den Konzern.

3PM

Eine weitere Glanzleistung der Dr. Oetker Gruppe im Web 2.0: Die Backschule. Unter Backschule.tv kann man sich via YouTube Videos anschauen, in denen einem die gewünschten Rezepte vorgekocht werden. Hier zu sehen ist die Zubereitung des allseits beliebten Palatschinkens, auch bekannt als Pfannkuchen oder Eierkuchen (im Osten).

Wer jetzt noch eine Ausrede findet, das er nicht kochen oder backen könnte, dem ist wohl nicht mehr zu helfen!

3PM

Die Herren des Zuckers - Der rauchende Turm

Die Südzucker AG mit ihren 17.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 5,7 Milliarden Euro ist das letzte hinsichtlich seiner Social Media Aktivitäten zu betrachtende deutsche Großunternehmen .

Logo der Südzucker AG

Nach langwieriger und umfangreicher Recherche bleibt leider nur wenig zu berichten. Man kann keinerlei Aktivitäten finden, die auf ein Engagement im Social Media Bereich schließen lassen.
Einzig ein Firmeneintrag bei Facebook setzt ein Lebenszeichen, obwohl auch dieser nur aus dem Inhalt des entsprechenden Wikipedia-Eintrags besteht.

Etwas mehr findet man auf der Facebook-Seite der Südzucker-Fabrik Plattling, zumindest findet man hier auch einmal ein paar Bilder. Das der oder die Ersteller dieses Facebook-Eintrags dabei ihr Hauptaugenmerk auf einen rauchenden Schornstein richten, verwundert dann aber wieder. Ob jener scheinbar extrem fotogene Schornsteich das Wahrzeichen jener Fabrik ist, oder einfach nur das interessanteste Objekt dort darstellt ist leider nicht erkennbar. Mit viel gutem Willen möchte man behaupten, diese Fabrik stellt rauchende  Schornsteine her. Damit wäre diese Fotocollage eines rauchenden Fabrikschornsteins im weitesten Sinne doch ein Marketinginstrument mit dem Ziel, jenen rauchenden Schornstein anzupreisen und möglichst viele rauchende Schornsteine verkaufen zu können.

Realistisch und ohne Sarkasmus betrachtet, ist der Auftritt bei Facebook eine Negativwerbung. Die Südzucker AG hat weder die Chancen erkannt, im Social Media Netzwerk Produkte anpreisen zu können, nochnimmt sie die Möglichkeit wahr, vielversprechende Talente auf sich aufmerksam zu machen und somit Arbeitskräfte anzuwerben.

Mit viel gutem Willen möchte man unterstellen, dass die Südzucker AG dies einfach nicht notwendig hat. Doch welches Unternehmen klagt momentan nicht über einen eklatanten Fachkräftemangel? Und wer nimmt nicht jede Gelegenheit wahr um seine Produkte anzupreisen?

Wären wir in dir Schule, scheint die Schulnote 6 angebracht zu sein. Jedoch besucht die Südzucker AG noch nicht einmal die Schule, sondern betrachtet sie lediglich von außen. Ob es sich die Südzucker AG weiterhin erlauben kann, diese Möglichkeiten des Web 2.0 nicht zu nutzen, bleibt abzuwarten. Jedoch würde ein wenig Engagement hier nicht schaden.

November222010

Eine Wiese voller leckerer Sachen

Dr. Oetker ist führender Hersteller von Backartikeln, Backmischungen und Fertigpizzen.Und zumindest mir als Student sind alle Produkte abseits der Fertigpizzen neu.

So stieß ich bei meinen Recherchen hinsichtlich der Nutzung von Social Media Networks auf die Rezeptwiese von Dr. Oetker. Statt sich nur in bestehenden Netzwerken (wie z.B. Facebook) zu betätigen, schafft sich die Oetker-Gruppe kurzerhand ihre eigene Online-Community.

Dabei ist die Rezeptwiese ganz im Stil des Web 2.0 und von Social Media Plattformen aufgebaut. So ist nicht nur die Seite ansprechend und vor allem einfach gestaltet. Insbesondere die Mitarbeit durch jeden Benutzer (nur eine kurze Registrierung ist notwendig) steht hier im Mittelpunkt. So kann wirklich jeder, von der Oma nebenan bis zum Sternekoch, seine eigenen Rezepte einstellen. Man findet also nicht nur Rezepte von Dr. Oetker selbst. Auch die Möglichkeit, jedes Rezept zu kommentieren und zu bewerten, steigert den Mehrwert der Rezeptcommunity im Vergleich zum gedrucktem Kochbuch. Gewürzt wird die Seite noch mit netten kleinen Gimmicks wie z.B ein Widget bei welchem man einstellen kann wie kompliziert ein Rezept zu bereiten sein soll und/oder wie lange die Zubereitung dauern darf. So werdem einen dann die passenden Rezepte präsentiert.

Im Gegensatz zu Bertelsmann sucht man hier vermutlich eher nicht nach neuen Starköchen, sondern man betreibt ganz gezielt Werbung für seine eigenen Produkte. Denn egal ob das Rezept von Dr. Oetker ist oder nicht, kochen lassen sie sich alle mit Zutaten die die Oetker-Gruppe herstellt. Und ganz nebenbei wird bei jedem Rezept vermerkt, das dieses Rezept doch einem Rezept von Dr. Oetker ähnlich ist, und ob man dieses nicht mal auch kochen mag. Natürlich wird in diesen Rezepten dann (wie nett) bei jeder benötigten Zutat direkt gezeigt, welches Produkt von Dr. Oetker dazu geeignet ist. Damit man auch ja nicht zu lange suchen muss. Welche Erleichterung!

(Quelle: rezeptwiese.de)

November212010

Der Fachkraftmagnet Bertelsmann

Bezugnehmend auf die Aufgabenstellung in diesem Semester in der Vorlesung “Innovative Marketingmethoden” hier nun mein erster Beitrag im Bereich Medien zu diesem Thema.

Die Firma Bertelsmann ist mit Abstand Deutschlands größter Medienkonzern. Das dadurch auch ein großer Bedarf an Spezialisten besteht, sollte jedem klar sein.
Das Unternehmen setzt aber neben herkömmlichen Rekrutierungsmethoden vor allem auf die Techniken und Möglichkeiten des Web 2.0. So findet man Ableger des Bertelsmann Karriereportal nicht nur auf deren Internetpräsenz, sondern vor allem bei YouTube (youtube.com/bertelsmanncareers), Twitter (twitter.com/bertelsmanncyoc), Facebook (facebook.com/createyourowncareer) und Xing (xing.com/net/talentmeetsmedia).

Dort werden einem zahlreiche Möglichkeiten offeriert, sich über eine Karriere (und natürlich die vielen Vorteile) bei Bertelsmann zu informieren und in Kontakt mit den jeweils Verantwortlichen zu treffen. Dabei wird gezielt auf junge Talent Jagd gemacht, was auch schon der Schwerpunkt beim Web 2.0 Einsatz zeigt.

Für die angedachte Zielgruppe ist es natürlich ein leichtes, mit diesen Techniken umzugeheb, die einem das Web 2.0 bietet. Außerdem sind diese Social Media Portale bereits fester Bestandteil vieler junger Leute (und damit auch potentieller Fachkräfte) und für diese mehr mit dem Wort Freizeit als mit der eigenen Karriere verknüpft.

Was somit für viele vielleicht doch nur ein weiterer Spaß im Web ist wo man mal mitmachen kann (Stichwort: Neue Stimmen => hierauf komme ich in einem anderen Blogeintrag zu sprechen), ist für Bertelsmann bereits ein knallhartes Recruiting für neue Talente.

Bertelsmann, ein Konzern der denHype Web 2.0 mit Sicherheit nicht verschlafen hat.

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